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GÜL EMPFING BABACANStaatspräsident Abdullah Gül empfing gestern den Außenminister Ali Babacan und eine Delegation aus den Bürokraten des Außenministeriums in seiner Residenz zu Çankaya. Bei ihrem Treffen nahmen Gül und Babacan die jüngste Lage im Gaza-Streifen, wo die israelische Armee mit den Bodenoffensiven begann, in die Hand, und besprechen diesbezügliche eventuelle Politiken der Türkei. (AA) ERDOÐAN VERURTEILT ISRAELISCHE GAZA-OFFENSIVEBei einer Eröffnung in Antalya verurteilte gestern Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan israelische Gaza-Offensive. Erdoðan sagte: „Wir verurteilen die israelische Offensive in Gaza. Ich werde morgen mit dem Staatspräsidenten Abdullah Gül zusammenkommen, um die Situation in der Region zu besprechen.“ Ministerpräsident Erdoðan führte auch Telefongespräche mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, dem EU-Ratspräsidenten Tschechiens Ministerpräsident Mirek Topolanek und dem spanischen Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero. Dabei wurden Möglichkeiten für einen Waffenstillstand und eine Friedenslösung erörtert. (Türkiye) PROTESTE GEGEN ISRAELDie Proteste gegen die israelische Armee-Offensive in Gaza dauern weltweit an. Auch in Istanbul demonstrierten gestern zehntausende Menschen gegen Militäraktion und verurteilten Israel hart. Der Vorsitzende der Glückspartei (SP) Numan Kurtulmuþ, der bei der von seiner Partei veranstalteten Demonstration sprach, rief die Regierung dazu auf, den türkischen Botschafter in Tel-Aviv zurückzurufen. Kurtulmuþ sagte: „Die Ereignisse in Gaza sind offenbar ein Massaker und ein Kriegsverbrechen. Die Türkei muss mit ihrer nichtständigen Mýtgliedschaft im UN-Sicherheitsrat die internationale Gesellschaft dazu aufrufen, sich in Bewegung zu setzen.“ Bei einer anderen Demonstration in der Istanbuler Stadtteil Taksim verurteilten tausende Menschen die israelische Offensive in Gaza. Sie trugen Spruchbänder und forderten von der Regierung, alle Verträge mit Israel zu annullieren. Unterdessen gab es auch Massenkundgebungen vor Vertretungen der Vereinten Nationen (UN) in der Türkei. (Cumhuriyet) ÞAHIN: „ISRAEL IST DER GRÖSSTE PROVOKATEUR DES GLOBALEN TERRORS“Justizminister Mehmet Ali Þahin, der zur Teilnahme an einer Versammlung seiner Partei in der südtürkischen Stadt Antalya weilt, kritisierte gestern Israels militärische Offensive in Gaza scharf und sagte: „Israel ist der größte Provokateur des globalen Terrors. Erfolg bei der Terrorbekämpfung ist unmöglich, solange die israelische Provokationen dauern.“ Der Vorsitzende der Demokratischen Linkspartei (DSP) Zeki Sezer erklärte, dass israelische Angriffe in Gaza inakzeptabel seien. Sezer, der einen dringenden Waffenstillstand forderte, teilte mit: „Meine Partei verurteilt Israels Militäraktion und ruft Israel zum sofortigen Waffenstillstand auf.“ (Hürriyet-Cumhuriyet) WELTBANK LOBT DIE TÜRKEIEin Bericht der Weltbank (WB) über Konkurrenzfähigkeit und Beschäftigung hat die Türkei erfolgreich gefunden. Der Bericht bewertete den Verkauf von 20 Unternehmen während 2005 und 2006. Die WB wies darauf hin, dass die Privatisierung der Angebote in einem offenen, transparenten und auf Konkurrenz orientierten Umfeld erfolgreich war. (Türkiye) Quelle : OFFICE OF THE PRIME MINISTER, DIRECTORATE GENERAL OF PRESS AND INFORMATION |
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